Bereits zum 9. Mal findet das Baltic Open Air im Norden Schleswig-Holsteins statt. Im Wikingerland Haddeby rockten bereits am Freitag musikalische Größen wie Ensiferum, Primal Fear, Accept, Schandmaul und Stahlmann. Für mich ging es das allererste Mal, als Schleswig-Holsteinischer Konzertfotograf, auf zum Baltic Open Air 2019 am Freitag. Mit voller Hoffnung kamen wir Freitagnachmittag von der Bundesstraße auf das Gelände und waren zuerst richtig begeistert. Freundlichkeit, Spass und gute Musik war nicht nur von den Besuchern verlangt worden, sondern auch die Securitys, Parkplatzwächter uvm. feierten bereits ausgiebig mit den Dorfbewohnern und Gästen. Ein recht überschaubares aber wundervoll angelegtes Gelände mit Liebe zum Detail lässt jeden Besucher oder Gast in eine andere Welt versetzen – die eines Wikingers.

ENSIFERUM

Die bereits 1995 gegründete Folk/Viking Metalband Ensiferum war ein wunderbarer Einstieg in ein Wochenende voller Met, Schwertern und musikalischen Bestleistungen! Die vier Finnen gaben von der ersten Sekunde alles, um vom Gehörgang bis ins Blut aufgenommen zu werden und das Tanzbein zu stimulieren! Super Auftritt von tollen Musikern!

PRIMAL FEAR

Primal Fear sollte vielen deutschen Metallern ein Begriff sein, denn die von Ralf Scheepers gegründete Band ist eine Speed-Metal Band mit Wurzeln „Gamma-Rays“. Auch hier gaben die Bandmitglieder von der ersten Sekunde alles und waren ein absolut würdiger Einstieg für die folgenden Rocker von Accept. Gigantische Hymnen wie „Running in the Dust“ oder „Metal is Forever“ schallten über das Gelände Haddebys.

ACCEPT

Zur Erklärung dieser Band muss man glaube ich nichts sagen. Vor über 47 Jahren gegründet und über 27 Millionen verkaufte Platten ist Accept eine der erfolgreichsten Heavy-Metal-Bands, die in Solingen gegründet wurde. Nach Udo Dirkschneider folgte Mark Tornillo aus New Jersey der mit seiner unvergesslichen Stimme immer im Kopf bleibt. Kurz vor Accept füllte sich das Wikingerland, sodass über 10.000 Fans das Gelände zum Beben brachten. Kein Wunder bei Hits wie „Die by the Sword“, „Midnight Mover“ und „Balls to the Wall“.

SCHANDMAUL

Für mich eine der ersten Mittelalter-Folk-Rock-Bands die mich erreichten, doch bis heute immer wieder sehr gerne gesehen! So feierten die Schandmäuler um Thomas Lindner Ihren Abschluss des Festivalsommers mit neuen Songs des Albums „ARTUS“ oder Klassikern wie „Der Hofnarr“ und „Der Teufel hat den Schnaps gemacht“. Zum Abschluss des Konzertes, am frisch angebrochenen Samstag, wurden die Mittelalter-Rocker mit Feuerzeugen in die Nacht verabschiedet.

STAHLMANN

Als Abschluss des Abends sorgte die 2008 in Göttingen gegründete Band Stahlmann mit ordentlich neuer deutscher Härte für eine ordentlich aufgewirbelte Nacht. Bereits auf dem Mera Luna Festival vor wenigen Wochen überzeugten Sie mit harten Gitarren und fetzigen Worten für Spaß und „Pommesgabel-Welle“ bei jedem Zuschauer oder Zuhörer.