In meinem vorherigen Blogpost erzählte ich Euch von meinen Vorbereitungen zum Trip nach Barbados. Diese waren für mich relativ spannend da viele Dinge aufgeschrieben, besorgt und verpackt werden mussten! Hier könnt Ihr den Post noch einmal lesen.

Abreise: Hamburg – London – Barbados

Kommen wir nun zur ersten Woche – die interessanteste!
Dienstag den 09. Januar 2018 – 14:35 Uhr deutscher Zeit. Wir sitzen im Flieger, haben problemlos unsere Koffer abgeben können und warten nun auf den ziemlich kurzen Flug nach London. Die Kabinencrew von British Airways stellte sich vor und ab ging die Post. Alles ziemlich einfach, kennt ja auch sicher jeder von Euch. Doch nun kam der erste Knackpunkt: Wir mussten von London-Heathrow mit dem Bus nach Gatwick.

Mit den Koffern im Nacken ging es zu einem Schalter von „National Express“, dem Bus-Unternehmen für die Strecke, und kauften vor Ort ein Ticket sowohl für den heutigen Tag, als auch für die Rückreise am 27. Januar. Im Vorweg habe ich mich über den Automaten erkundigt, dieser wollte spontan ca. 90 Britische Pfund haben -> die Dame am Schalter nur warte 66 Britische Pfund. Was ein „Schnapper“ habe ich mir gedacht! Raus aus dem Airport, rein in den Bus und ab nach Gatwick. Die ca. 60-minütige Tour war alles andere als stressig. Ein entspannter Busfahrer fuhr uns durch die britische Hauptstadt und lieferte und kurzerhand in Gatwick ab. Auch hier war alles unfassbar „Stressfrei“ und absolut geplant. An einem „Self-Checkout“ Schalter gaben wir unser Gepäck auf und tranken entspannt einen Kaffee bei „Pret-a-manger“ meinem Lieblings-To-Go-Store in Großbritannien. Fliegt man von Hamburg über London nach Barbados, hat man bei Buchung die Wahl dreieinhalb oder fünf Stunden Aufenthalt in Gatwick zu haben. Aufgrund des Verkehrs hatten wir uns geeinigt die zu lange Wartezeit in Anspruch zu nehmen. „Same procedure as in hamburg“ – Rein in den Flieger, Begrüßung des Personals und ab ging es mit einer Boeing 737! JUHU!

Ankunft in Barbados

Dann kam nach knapp neun Stunden Flug der absolut Hammer! Nach einer guten Verpflegung und absolut gutem Service der Personals landeten wir in Bridgetown am Mittwochnachmittag. Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und der Karibik liegt bei fünf Stunden. Als wir unser Handgepäck aufnahmen und den Flieger verließen, knallte mir die unfassbar warme und ziemlich „stickige“ Luft mitten ins Gesicht. Dies war für mich mein erster Langstreckenflug und dieser Klimaunterschied nach neun Stunden Flug war irgendwie unerwartet.

Wir wurden in Bridgetown abgeholt und fuhren zu unserem Appartement an die Ostküste. Angekommen, Tasche ausgepackt, kurz mit den Schwiegereltern den Flug Revue passieren lassen und ab zu Bett! Fix und alle war also der Ankunftstag schnell erledigt.

Am nächsten Morgen waren wir voller Tatendrang und mussten unbedingt etwas von der Insel sehen, wir fuhren also mit unserem Toyota Mietwagen der Ostküste entlang in Richtung Norden. An einer wundervollen alten Kirche vorbei, bis zur nächsten großen Bucht. St.Martins Bay war unser Ziel. Wer sich schon einmal Gedanken gemacht hat diese Insel zu besuchen, hat vielleicht auch schon entdeckt, dass es keine Vulkaninsel ist, sondern eine Koralleninsel. Vor Ort ist es durchaus recht hügelig und steil, so auch in St.Martins Bay, unserem ersten Ziel für heute.

Sightseeing

Die gesamte erste Woche war so geplant, dass wir uns einen Großteil der Insel anschauen wollten, jedoch war dies aufgrund des absolut traumhaften Wetters und des Drangs nach Schnorcheln nicht immer möglich. Fast jeden Morgen verließ ich das Haus, watschelte die ersten 5 Meter über den Rasen und war am Strand. Aber wartet! Ich vergaß ganz zu berichten, wo wir uns befanden. Unser Appartement lag in Bath Beach, einer kleinen Bucht mit einem vorgelagerten Korallenriff an der Ostküste. Für viele ein eher untypisches Reiseziel, denn es gibt kaum Möglichkeiten zu baden oder zu „besichtigen“. Die Ostküste hat aufgrund des Atlantiks eine recht raue See. Für uns jedoch ein gefundenes Plätzchen – unser Appartement war eines von knapp 10 Stück in der gesamten Bucht, wir hatten durch ein Korallenriff die fast einzige Möglichkeit zu baden/tauchen/schnorcheln – was will man also mehr 😉

Well Done!

Zurück zum morgendlichen Ritual: Aufstehen, Kaffeemaschine an, Spaziergang am Strand bei aufgehender Sonne, Füße ins Meer baumeln lassen und zu guter Letzt: Plastikmüll vom Strand sammeln! Warum? Dazu in einem der nächsten Blogposts mehr.

Wie verlief noch die erste Woche? Besuch des Coddrington College, Einkauf im Massy Store bei Six Cross Roads, Animal Flower Cave an der Nordküste, Hunte’s Garden, Besichtigung eines Gully uvm. – all dies war Teil unserer ersten Woche! Eines vorweg: ES WAR FANTASTISCH!