Irisches Familienfest beim Bully-Club

Open-Air in Poyenberg: Tausende Fans feiern bei perfektem Wetter. Sechs Bands brennen musikalisches Feuerwerk ab.

Das Irish Folk Festival ist längst nicht mehr aus Poyenberg weg zu denken. Der Bully-Club und die Crew des Open-Air planen das ganze Jahr über diesen Abend in perfekter Kulisse. Am Sonnabend ging die 19. Auflage der Veranstaltung über die Bühne. 

Doch was ist das Geheimrezept? Die irische Musik? Nicht nur. Bereits der Einlass hat es schon vielen angetan, denn kaum ist man auf dem Gelände angekommen, fühlt man sich nicht mehr heimisch, geschweige denn norddeutsch. Hier gibt es eine „Weltreise“ durch alle Länder mit leckeren Speisen und speziellen Getränken. Viele Vereine der umliegenden Gemeinden beteiligen sich seit Jahren mit vielen Spezialitäten aus der ganzen Welt. Von Frankreich über die USA bis hin zu Brasilien oder gar Ungarn ist kulinarisch so ziemlich alles vertreten. 

„Dieses Festival ist für uns alljährlich ein großes Treffen mit Freunden und Bekannten“, erzählt Oliver aus Münsterdorf, der mit seiner Freundin und vielen Freunden bereits seit Jahren zum Festival fährt. Dabei geht es ihnen nicht nur um die Musik. „Es ist schön, hier viele Bekannte zu treffen“, schwärmt er von der Atmosphäre. 

Musikalisch gab es auch diesmal wieder einiges für die Ohren in Poyenberg. The Beer Mats, Pigeons on the Gate, The High Kings, The Rumjacks, The Logues und – natürlich – Rapalje brannten ein musikalisches Feuerwerk ab. Und: Pyroshows und auch Irish Dance sind fester Bestandteil des größten Folk-Festivals Deutschlands, das schon lange vorher ausverkauft war. – Patrick Rusch für Norddeutsche Rundschau | SHZ