Nach der großen Revanche im vergangenen Jahr zwischen Holger Henze und Rötger Feldmann („Brösel“) sollten nun in diesem Jahr Andi Feldmann, Brösels Bruder, gegen Konny Reimann, Kultauswanderer, auf der Rennstrecke an den Start gehen. Und der Sieger steht nun fest … Was für ein geniales Rennen am Samstag vom großen Werner Rennen 2019. Neben großartigen musikalischen Highlights der vergangenen Tage mit Kim Wilde, Scooter, The BossHoss uvm. war nun der große Tag des Rennens gekommen. Mit knapp 40.000 Besuchern war das Festivalgelände gut gefüllt. Auch am Sonntag gab es für die Besucher das ein oder andere Rasentraktor-Rennen, Traktor Pulling und Motorcross-Rennen zu bestaunen.

Auf dem Flugplatz Hartenholm wurde die Start- und Landebahn zum „Drag Race“ umgebaut, um dort das große Rennen zu veranstalten. Über eine Achtelmeile (201,17m) fuhren Andi Feldmann und sein Herausforderer Konny Reimann um die Wette. Gewonnen hat am Ende Andi Feldmann, er überzeugte mit seinem selbstgeschraubten Rennwagen V8-Hot-Rod Koslovsky von 1932 mit 110,23 km/h und einer Zeit von 9,312 Sekunden. Hut ab! „Leider hat die Strecke aufgehört, ich wär ja noch weiter gefahren“, sagte Konny ziemlich kleinlaut nach dem Rennen. Doch ein Verlierer muss sich auch geschlagen geben und mit den Konsequenzen rechnen – ein Bad im Flachköpper-Pool voller Schlamm stand auf dem Programm. Voller Schlamm bedankte sich Konny bei seiner Frau Manu für ihre Unterstützung und dem Kontrahenten Andi Feldmann für die geniale Fahrt. „Ein tolles Festival, mit einem grandiosen Rennen – vielen Dank dafür!“, so Reimann.

Für alle Musikfans gab es an diesem letzten Festivaltag gleich mehre große Highlight auf der Bühne. Zum Beispiel lieferte die siebenköpfige Band In Extremo mit ihrem Mittelalter-Rock eine energiegeladene Show mit jeder Menge Pyrotechnik. Auch Deutsch-Musiker Lott King Karl war mit von der Partie und sorgte für gute (Bier-)Laune. Und am Ende geht es dann ja doch immer schnell, das allerletzte Konzert des Werner Rennens 2019 stand an. Eine Band war als Headliner geladen, für die besonders viele Besucher extra angereist waren und die immer wieder in den Medienjahrelang für Kontroverse Diskussionen gesorgt hatte: Böhse Onkelz. Auf der Kesseldrom Bühne versammelten sich tausende Fans die in totaler Feierlaune waren. Gewohnt dynamisch lieferte die umstrittene, deutsche Rockband ihre Show, wobei die vier Onkelz ihr Konzert dem verstorbenen „5. Onkel“ Thomas Hess widmeten, der im April 2018 verstarb.